Ein Fidibus stellt eine Anzündhilfe dar. Zumeist ist es ein Kienspan oder ein gefalteter Papierstreifen, mit dem Holz angezündet wird.
Als etymologischen Ursprung wird u.a. ein Vers aus den Oden Horaz' (I,36,1-3) angenommen:
"Et ture et fidibus iuvat placare deos." (Es hilft, die Götter mit Weihrauch und Flötenspiel zu besänftigen.) Im späten 17. Jh. sollen Studenten dies zu 'Tabaksqualm' und 'Pfeifenanzünder' verunstaltet haben.
Weiter soll Fidibus aus "Vide, bos!" (Sieh her, du Ochse!) entstanden sein. Worte, mit denen man angeblich die Funktionsweise des Pfeifenanzünders einem besonders begiffsstutzigen Studenten erklärt hat.
Eine dritte Variante bezieht sich auf das für Studenten geltende Rauchverbot: Um 1770 war Rauchen den Studenten noch verboten. Man traf sich an geheimen Plätzen, die in Briefen an die Fid(elibus fratr)ibus (die treuen Brüder) abgesprochen wurden.
Montag, 15. Oktober 2007
Gruß und Kuss, dein Fidibus!
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Dienstag, 25. September 2007
Nur zur Erinnerung...
1949 - 1963: Konrad Adenauer
1963 - 1966: Ludwig Erhard
1966 - 1969: Kurt Georg Kiesinger
1969 - 1974: Willy Brandt
1974 - 1982: Helmut Schmidt
1982 - 1998: Helmut Kohl
1998 - 2005: Gerhard Schröder
Seit 2005: Angela Merkel
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Samstag, 22. September 2007
Von einer Spielwiese zur Kleingartenanlage
Der Schrebergarten erhielt seinen Namen von dem Daniel Gottlob Schreber. Aber der Leipziger Arzt war nur Namensgeber nicht Erfinder der Kleingartenanlage. Im Jahre 1865, Vier Jahre nach dessen Tod legte sein Schwiegersohn eine Spielwiese für Kinder an und nannte sie Schreberplatz. Damit setzte er seinem Schwiegervater ein Denkmal.
Dieses Projekt, dass vor allem den Leipziger Kindern einen Platz zum Spielen geben wollte, vergrößerte sich immer mehr. Ein Schaugarten für die Kinder wurde angelegt, die sich aber wenig dafür interessierten. Statt den Kindern entdeckten die Eltern ihre Passion für die Flora: Ab 1869 gab es Familienbeete, die Schrebergärten genannt wurden und von Leipzig aus ganz Deutschland eroberten.
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Mittwoch, 19. September 2007
Ein Körnchen Verrücktheit
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Dienstag, 18. September 2007
Die verflixte 2. Zeile
Am schrecklichsten sind immer noch Ohrwürmer mit Textlücken. Deswegen an dieser Stelle ein bekannter französischer Kanon zur Abwechslung und Nervenberuhigung vollständig:
Le coq est mort, le coq est mort,
Il ne pleura plus cocodi, cocoda,
Cocococococococodi, cocoda.
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